Ratgeber · 8. September 2026

Was kostet eine Haushalts­auflösung? Die fünf wichtigsten Kostenfaktoren

Menge, Zugang, Abfallart, Zusatzleistungen und Wert­anrechnung: So entsteht der Preis einer Haushalts­auflösung.

Pauschale Preise pro Quadratmeter sind nur eine grobe Orientierung. Zwei gleich große Wohnungen können sehr unterschiedlich viel Arbeit bedeuten. Diese Faktoren entscheiden.

1. Menge und Volumen

Je mehr Möbel und Hausrat, desto mehr Arbeitszeit, Fahrten und Entsorgungsgebühren. Deshalb ist die Besich­tigung die Grundlage jedes seriösen Festpreises.

2. Etage und Zugang

Ein Erdgeschoss mit Parkplatz vor der Tür ist schneller geräumt als eine Dachgeschosswohnung ohne Aufzug mit langen Laufwegen.

3. Art der Abfälle

Holz, Metall, Papier und Elektro lassen sich verwerten. Gemischter Restmüll, Sonderabfall und stark verschmutzte Gegenstände sind teurer in der Entsorgung.

4. Zusatzleistungen

Endreinigung oder die Übergabe per Vollmacht kommen gegebenenfalls hinzu.

5. Wert­anrechnung

Möbel, Antiquitäten, Werkzeug oder Sammlungen mit Marktwert werden angerechnet und senken den Endpreis.

Tipp: Kosten steuerlich absetzen

Der Arbeitskostenanteil einer Haushalts­auflösung kann unter Umständen als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich berücksichtigt werden. Lassen Sie sich dazu von Ihrer Steuerberatung informieren.

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